MR. Mayer Siegfried Bitte 2-3 Sätze über dich, deinen derzeitigen Job, etc.

Ich bin seit 2019 in Pension und pflege meine Hobbys wie Tarockieren, Motorradfahren und Cabrio fahren, reisen, vorzugsweise nach Bhutan in meine 2. Heimat, gute Freunde treffen, Zeit mit meiner Familie haben, einfach meine Pension genießen.

Siegfried Mayer Porträt

© Siegfried Mayer

Welchen Ausbildungszweig an der TS Klessheim hast du besucht und in welchem Jahr hast du deine Ausbildung abgeschlossen?

Ich war von 1974 bis 1976 2 Jahre an der 5-jährigen Ausbildungsschiene … Ich wollte dann in den 2-jährigen HGL Lehrgang umsteigen, weil mir die insgesamt 5 Jahre zu lange wurden. An einer Einstufungsprüfung bin ich damals gescheitert, ich habe dann meine Konzessionsprüfung für das Gastgewerbe samt Lehrlingsausbilderprüfung bei der Wirtschaftskammer Salzburg positiv erledigen können, mein Leben ist dann aber anders verlaufen, ich habe 1984 die gastronomische bzw. die touristische Laufbahn mit wenig Ausnahmen verlassen.

Wie ging es nach Klessheim für dich weiter (Karriereweg)?

Ich habe nach meiner Klessheimzeit einige Sommer und Wintersaisonen in verschiedenen Betrieben im Service gearbeitet, ich war in Saalbach engagiert, in St. Wolfgang, in Annaberg, zwischendurch immer wieder im Restaurant meiner Eltern in Salzburg.
Meine letzte Sommersaison habe ich 1984 auf der Erentrudisalm oberhalb von Elsbethen als Oberkellner verbracht, in diesem Sommer habe ich zusammen mit meiner Gattin Ingrid unseren Hausbau und unsere Familieplanung in Obertrum am See begonnen.

Im Herbst 1984 habe ich meine jüngere Schwester Ramona bei der Firma Adil Besim in Salzburg in der Sigmund-Haffner-Gasse besucht, damals gleich hinter dem Cafe Tomaselli.
Ramona fragte mich, was ich nun beruflich weiter täte, ich sagte ihr halt ich suche mir nun den nächsten passenden Job, woraufhin sie mich fragte, ob ich nicht bei der Firma Besim im Bereich Beratung+Verkauf anfangen wolle?

Meine Reaktion war damals jene, dass ich sie sofort fragte: „WAS SOLL ICH TUN? TEPPICHE SOLL ICH VERKAUFEN???“ Ich sagte zu ihr: „DU SPINNST WOHL KOMPLETT!“

Die damalige Teppichwelt war für mich etwas anrüchig, da wie bekannt sehr viele Einrichtungskunden von diversen orientalischen Teppichhändlern oftmals übers Ohr gehauen wurden,- deshalb meine damalige Reaktion.

Ich habe dann über diese neue und etwas spezielle Möglichkeit ein paar Tage nachgedacht, ich sagte mir,- ich kann das ja mal probieren, da hätte ich dann endlich mal abends frei und am Wochenende frei und Zeit zum Hausbauen und zurück in die Gastrobranche konnte ich ja jederzeit wieder im Fall des Falles…
Soweit so gut, ich habe dann von der Firma Adil Besim ein eher makabres finanzielles Job-Angebot bekommen, damals 11.000,– Schilling brutto, hahahaha.
Die Firmenleitung sagte mir dann, ich hätte 1 Jahr Zeit um mich in der Teppichwelt zu akklimatisieren, danach würden meine Arbeitgeber monatlich einen Umsatz aus Teppichverkauf von rund 250.000,– Schilling erwarten.

Die Firma Adil Besim war als sehr seriös bekannt und hatte damals einen Marktanteil von rund 30% bei Orientteppichen in Österreich, dies bedeutete einen Jahresumsatz von ca. 300 Millionen Schillingen.

Kurzum, diese Umsatzerwartung meines neuen Arbeitgebers habe ich bereits im 2. Monat pulverisiert.
Die Wiener Geschäftsleitung hat mich dann noch 1985 zur damaligen Wiener Frühjahrsmesse als 7. Rad am Wagen zur Einschulung eingeteilt, dort waren unsere 2 Bosse Ferdi Besim und Fritz Langauer samt 4 Topverkäufern aus dem Wiener Stammhaus am Graben in Wien aktiv.
Wir haben dann auf dieser Messe 25 schöne Orientteppiche direkt auf dem Messestand verkauft, wobei 15 davon von mir alleine realisiert wurden.
Jetzt war diese großartige Einschulung endgültig sehr schnell beendet. Kein Wunder…

Ich war dann 3 Jahre lang bei der Firma Adil Besim in der Filiale Salzburg mit sehr viel Freude und Engagement beschäftigt, ich war auf vielen Messen aktiv und zumeist sehr erfolgreich.
Nach erfolgreichen Messen und sonstigen Ausstellungsaktivitäten außer Haus gab es sehr großzügige Sonderprämien von unserem Arbeitgeber.
In dieser Zeit habe ich viel gelernt über die Orientteppiche und seine Ursprungsländer, ich habe aber auch erkannt, dass wir unseren vielen Kunden lediglich eine gewisse Standard-Ware bzw. eine Standardlösung anbieten konnten was die möglichen Formate, die Farbstellungen und die Teppichmuster betraf. Gewünschte bzw. benötigte Sonderformen gab es bei Kundenanfrage gar keine.

Aus dieser Situation heraus habe ich dann gedanklich schon mal eine mögliche bzw. perfekte Maßanfertigung angedacht, damit jeder Einrichtungskunde seine Idealmaße, seine Wunschfarben und seine Wunschmuster oder auch eine spezielle Teppichsonderform in handgeknüpfter Form und in Top-Qualität erhalten konnte.

Mein Ausstieg aus der Firma Adil Besim wurde dann durch den damaligen Salzburger Filialleiter beschleunigt, ich war ihm wohl umsatztechnisch zu erfolgreich, er befand sich in zweiter Ehe, hatte nochmal Kinder gezeugt, spät noch ein Haus gebaut, kurzum hatte er Angst, dass die Firma ihn möglicherweise durch mich ersetzten würde. Diese Angst war meiner Ansicht nach völlig unbegründet, aber so ticken und reagieren die Menschen halt manchmal wenn ihnen eine Angst im Nacken sitzt.

Ich bin dann Ende 1987 bei der Firma Besim vom Filialleiter „ausgeschieden worden“, auf meinem letzten Scheck standen rund 100.000,– Schilling einschließlich Abfertigung und so….

Vor meinem Ausscheiden habe ich noch einem anderen Bekannten die Rutsche in die Firma Besim hinein gemacht und habe ihm die Türe in die Firma geöffnet.
Dieser Bekannte war ein paar Jahre vorher zum Trekking in Nepal, er hatte auf einem Passübergang einen Schweizer kennengelernt, der über gute Kontakte in Nepal verfügte.
Diesen Schweizer habe ich kurzerhand im Februar 1988 angerufen, er ist in der Nähe von Zermatt zu Hause, also im Wallis.
Ich habe ihn dann auf eine 14-tägige Reise nach Nepal eingeladen auf meine Kosten, im Gegenzug hat er mir den richtigen Kontakt hergestellt zu Hr. Gokarna Rai, mit dem ich dann schon ab dem Frühjahr 1988 die ersten Wunschteppiche fürs Leben für meine ersten Einrichtungskunden erschaffen habe. 100% Lösungen oder gar nichts war mein Anspruch.

© Siegfried Mayer  Bild 1: Gokarna Rai  |  Bild 2: die ersten Sonderformen  |  Bild 3: zufriedene Mitarbeiter  |  Bild 4: 100 Mal nach Nepal usw.

Wir haben also zusammen eine neue sozial ausgerichtete Teppichmanufaktur aufgebaut mit dem Spezialfach Maßanfertigungen,- „die Wunschteppiche fürs Leben“.
Dies habe ich dann im Zuge meiner selbstständigen Tätigkeit tausendfach umgesetzt in Mitteleuropa.

Sehr früh haben wir dann begonnen, die Kinder unserer rund 100 Mitarbeiter aus unserer Manufaktur auf unsere Firmenkosten in die staatliche Schule zu schicken, wir mussten aber bald herausfinden, dass diese Schule nichts taugt aufgrund der sehr schlechten Bezahlung der dortigen Lehrer.
Wir haben dann daraufhin beschlossen, eine eigene NGO Schule für die Mitarbeiterkinder und für ärmste Kinder in Nepal aufzubauen.
Ich bin dann im Jänner 2001 mit 28 Freunden und Bekannten nach Nepal geflogen, das war die Gründungsreise zum Beginn der 1. Österreichdorfschule in Nepal.
Aktuell besuchen rund 300 Kinder und Teenager aus ärmsten sozialen Schichten unsere Schule in Buddhanilkantha, einem Ortsteil von Kathmandu.
Wir freuen uns bis heute über rund 200 erfolgreiche Schulabgänger, davon haben rund 50 mit Unterstützung ihrer zumeist österr. Patenfamilien weiterstudieren können, es gibt bereits rund 30 fertige Bachelors und Masters.
Ein teilweise trauriges aber auch ein schönes Beispiel dazu, in der Nähe unserer Schule in Nepal hat sich ein junges Ehepaar vor rund 20 Jahren vor den Augen ihres damals ca. 3 jährigen Sohns Ashish selbst ein Ende gesetzt aufgrund ihrer aussichtlosen wirtschaftlichen Situation.
Wir haben damals unmittelbar davon erfahren und haben uns sofort um den kleinen Buben gekümmert bzw. ihn in unser Internat samt Schule aufgenommen.
Meine frühere Klessheimer Schulkollegin Rita Schintlmeister aus Tamsweg hat dann sofort nach Info durch mich die Patenschaft für Ashish übernommen, er ist jetzt bereits Anfang 20 und studiert bereits in Kathmandu IT. Danke liebe Rita!
Ich habe selbst mit Hilfe vieler Freunde, vieler Pateneltern, Spendern und Sponsoren in meiner langjährigen Tätigkeit als Obmann unseres gemeinnützigen österr. Trägervereins rund 2 Millionen Euro für den Aufbau und Erhalt unserer Österreichdorfschule in Nepal gesammelt und aufgebracht, unser kleiner aktueller österr. Vereinsvorstand arbeitet mit lediglich 0,5 %, in Worten Nullkommafünf Prozent Verwaltungsaufwand und damit sind wir in Österreich so ziemlich Weltmeister!
Ich habe auch in der Schule per Statut für Geschlechterfairness gesorgt, sowohl bei Lehrern und auch bei Schülern, wir haben gleich viel Lehrerinnen wie Lehrer als auch gleichviel Schülerinnen wie Schüler in unserer erfolgreichen als auch wirklich nachhaltigen schulischen Einrichtung samt angeschlossenen Internat.

© Siegfried Mayer  Bild 1: Schulfest 2002 | Bild 2: eine Überaschung für mich | Bild 3: SchulabgängerInnen 2016 | Bild 4: Shushila gewinnt!

Ich bin u.a. sehr früh in Kathmandu mit alten Tibeter Teppichen in Kontakt gekommen und habe parallel begonnen, in unserer Teppichmanufaktur in Kathmandu, die übrigens die allererste Manufaktur war, die strikt keine Kinderarbeit zuließ, viele alte Tibeter Teppiche so authentisch wie möglich reproduziert, damit dieses alte interessante Tibetische textile Kulturgut noch in die nächsten Generationen weitergehen konnte.
In diesen alten Teppichen aus Tibet hat jedes Muster seine Musterbedeutung, ich habe mich absolut in diese wohl zuletzt entdeckte Teppichart unserer Erde verliebt und habe sie jahrelang studiert.

© Siegfried Mayer  Bild 1 und 2: Kangamas zum sitzen und anlehnen | Bild 3: ein Khaden, der Sitz- und Schlafteppich | Bild 4: ein Masho, ein Sattelteppich

Da gibt es zum Beispiel sogenannte Khaden,- die Sitz und Schlafteppiche der Tibetischen Oberschicht, die im Teppichmuster Drachen und Phönixe tragen. Wer so einen Teppich mit diesem Tibetischen Yin-Yang in seinem Wohnraum verwendet, harmonisiert damit zumeist unbewusst unter anderem seine eigene Partnerschaft.
Nach rund 20 Jahren als Lebensraumberater mit Schwerpunkt Wunschteppiche fürs Leben wurden mir dann meine jährlich ca. 80. 000 gefahrenen Kilometer langsam zu viel, ich habe allein im Auto rund 1.500 Stunden jährlich auf der „Autobahn“ verbracht und sagte mir, da muss es noch etwas anderes für mich geben.
Schon bald nach meinem Start in die Selbstständigkeit wurde ich von Teppichkunden mit der Frage konfrontiert, wie ich denn das beweisen könne, dass keine Kinderarbeit im Hintergrund meiner Manufaktur vorhanden war.
In dieser kurzen Ausnahmesituation schlug ich diesen Teppichkunden vor, mich doch gerne nach Nepal in meine Teppichmanufaktur zu begleiten, einige hunderte meiner Kunden haben davon bis heute Gebrauch gemacht und sind mit mir auf eine meiner vielen privaten Lebensreisen in den Himalaja gereist.
Bis heute waren das nun rund 120 Lebensreisen in den Großraum des Himalajas, nach Nepal, Tibet, Indien, Sikkim und ins traumhaft schöne Königreich Bhutan. Dies wurde meine 2. Heimat.
Ich habe auch alle immer wieder gesund, glücklich und erfüllt von dort nach Hause zurück gebracht.
Unter anderem,- ich bin seit rund 45 Jahren Motorradfahrer,- einer von der leisen Sorte, es entstand bei mir eine große Motorradvision aufgrund meiner großen Verbindung zu Tibet.
Ich wollte unbedingt einmal das Tibetische Hochland nach Möglichkeit per Motorrad bereisen.
In Zusammenhang damit habe ich dann im Jahr 2000 in der ITH in Klessheim den Kinley Tshering aus dem versteckten Königreich Bhutan kennengelernt, er ist in weiterer Folge mein kleiner Bruder in Bhutan geworden.
Ich erzählte dem Kinley von meiner Biker-Vision, er war sofort Feuer und Flamme für das Projekt.
Ich habe diese Vision dann meinen Biker-Freunden mitgeteilt, nachdem die dann alle laut aufgeheult haben und mir mitgeteilt haben, dass ich sie da unbedingt mitnehmen müsste, habe ich mir im Sommer 2003 kurzerhand 7 Ktms aus Mattighofen gekauft auf eigene Rechnung, habe die 7 Bikes vom Modell 640er Adventure dann noch mit Hilfe meines Neffen Martin für diesen Einsatz technisch vorbereitet und habe die 7 Bikes samt Ersatzteilen in einen kleinen Container gestopft und schon ging der Container auf Reisen via Suezkanal bis nach Kalkutta und dann weiter per LKW ins Königreich Bhutan.
Der Kinley hatte unserer kleines Motorradprojekt der damaligen Bhutan Regierung als neues feines Tourismusprojekt verkauft, wir durften unsere 7 KTM´s zollfrei in den Bhutan importieren.
Im September 2003 habe ich dann mit ein paar Freunden die Jungfernfahrt im Süden des Bhutans von Puentsholing hinauf nach Paro und Thimpu realisiert, wir sind gleich mal von 300 Metern rauf auf den höchsten Pass des Landes gefahren, der Chelela ist knapp 4.000 Meter hoch.
Im Mai 2004 hat der Kinley dann unsere Bikes nach Kathmandu per Lkw überstellt und zusammen mit meinen Freunden Joe+Renate Pichler habe ich dann mit 5 anderen Bikern meine Vision gelebt, wir sind über Kodari nach Tibet gefahren und waren rund 2 Wochen im tibetischen Hochland unterwegs. Irgendwann hört man dort auf, die vielen Hochgebirgspässe zu zählen die man fährt. Wir fuhren zuerst zum heiligen Berg Mount Kailasch, dann weiter nach Sakya zur größten Versammlungshalle in Tibet  und zuletzt noch ins Everest Base Camp, auf 5.200 Metern gelegen.

Von dieser meiner größten Motorrad Lebensreise zehre ich noch heute, die vielen dort gesammelten landschaftlichen und spirituellen Eindrücke bleiben sicher verwahrt bei mir bis ans Ende meiner Tage.

Wir haben unsere 7 KTMs dann im Anschluss im Königreich Bhutan stationiert und haben von dort aus Motorrad Lebensreisen in kleinen Gruppen im Himalaya organisiert.
Die orange Ktm 950 vom Joe ist wieder nach Österreich zurückgeflogen.

Unter anderem hat sich dann ein Schwabe aus dem Stuttgarter Raum zu einer Bikerreise 2005 nach Bhutan angemeldet, er rief mich jedoch 1 Woche vor Reisestart an um mir zu sagen, dass er aus gesundheitlichen Gründen diese Reise nicht antreten konnte, er war grad samt Magenverstimmung aus Sri-Lanka zurück.
Ich habe mich dann sehr freundlich mit ihm verständigt mit einer sehr kleinen Abschlagszahlung und habe ihn dann gegoogelt,- wo kam ich dann an,- ich kam an beim damaligen eher einzigen Ausbilder in Deutschland mit Planetenklangschalen und wusste sofort, das ist mein Mann!
Ich hatte schon ab 1988 in Nepal Kontakt mit Klangschalen, diese uralte Heiltechnik aus
Tibet hatte mich schon länger interessiert bzw. angezogen.
Ich habe dann bei Frank Plate eine komplette Ausbildung mit den PKS (Planetenklangschalen) gemacht und habe dann selbst in Zusammenarbeit mit dem WIFI Salzburg von 2006 bis 2019 rund 300 alternative Ärzte, Heilpraktiker, Energetikerinnen usw. mit viel Freude und Erfolg ausgebildet.

© Siegfried Mayer 

Was war das Wichtigste, das du in Klessheim für dein Leben gelernt hast?

Da gab es vieles, dies war eher ein großer Blumenstrauß an vielen wertvollen Beiträgen.

Welches Fach in Klessheim hat dich am Besten auf dein Arbeitsleben vorbereitet?

Der Englisch-Unterricht nebst vielen anderen Fächern.

Was war das lustigste Erlebnis, das dir in deiner Karriere passiert ist?

Das kürzeste Verkaufsgespräch in meiner Laufbahn, ich hatte eine große Planetenklangschale präsentiert mit der Sonnenfrequenz im Wert von 7.000,– Euro, mein Kunde stiegt da rein (ohne Schuhe), ich spielte diese Schale einmal an, worauf er sagte: darf ich diese Schale auch gleich mitnehmen, mein Verkaufsgespräch hatte sich reduziert auf: „JA GERNE“.

Ich habe dieses Erlebnis sehr belustigend empfunden.

Was ist das Spannendste an deinem jetzigen Job als Bhutan Reisespezialist und Planetenklangschalen Spezialist…?

Der Umgang mit interessanten und wertvollen Menschen. 
2018 erhielt ich die Einladung vom obersten Astrologen in Bhutan, seine 100 Astrologie-Studenten mit den Planetenklangschalen auszubilden: Dazu muss man wissen, dass die Regierung im Bhutan keine Entscheidungen fällt, ohne vor diesen „Uzin“ zu konsultieren.

Was erachtest du als besonders wichtig im Berufsleben in der Hotellerie?

Die Freundlichkeit und Zuvorkommenheit des Personals, danach kommt alles andere.

Was muss man bei euch unbedingt probieren?

In Bhutan die Momos, das sind gefüllte Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen.

Was war dein größtes Learning / Herausforderung in der Selbständigkeit?

Die Balance zwischen Beruf und Familie. Flexibilität bis zum Anschlag.

Welchen Tipp würdest du AbsolventInnen geben, die am Beginn ihrer Karriere stehen?

Lernt Sprachen und Sprachen und Sprachen! Das ist die Brücke zu allem weiteren.

Gibt es ein Thema, wo du KlessheimerInnen mit Rat und Tat zur Seite stehen kannst?  

Ja, aber das ist nicht nur ein Thema sondern eine sehr breite Erfahrung über das gesamte „Selbstständig sein“.

Gerne kann man mich anrufen,- +43 664 100 197, gerne helfe ich mit einem Rat so gewünscht, gerne nehme ich euch mit auf einer meiner nächsten privaten Lebensreise ins unvergleichlich schöne Königreich Bhutan. 

Ich verbleibe an alle Ex-KlessheimerInnen mit dem Tibetischen Gruß

„TASHI DELLEK“,-

Glück und Segen auf all euren Wegen!

Euer Klessheimer Ex-Schulkollege Siegfried Mayer